Die Datenbank der Bernsteinkunst

21.07.2018, 23:00 Uhr
 
 
 
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Einleitung

Mit der Rekonstruktion des seit 1945 verschollenen Bernsteinzimmers im Katharinen-Palast in Zarskoje Selo wurde ein fast ausgestorbenes Handwerk, das Bernsteinkunsthandwerk, wiederbelebt. Am 3. Mai 2003 wurde das Bernsteinzimmer in einem feierlichen Akt der Oeffentlichkeit uebergeben. Ueber seinen Verbleib gibt es eine kaum noch uebersehbare Fuelle von Behauptungen, Vermutungen und Spekulationen. Dagegen sind die unzaehligen Bernsteinkunstwerke, die in der Bluetezeit des Bernsteinkunsthandwerks (Ende 16. Jahrhundert bis Mitte des 18. Jahrhunderts) entstanden sind, nur Wenigen bekannt. Sicherlich haben die wunderbaren Bernsteinausstellungen aus Anlass der Wiedereroeffnung des Gruenen Gewoelbes und der Wiedereroeffnung des Kunsthistorischen Museums in Wien dazu beigetragen die Bernsteinkunst der Oeffentlichkeit naeher zu bringen.

Die Datenbank "Bernsteinkunsthandwerk" wurde im Rahmen der Dissertation zum Thema "Bernstein in Kunst- und Naturalienkammern" aufgebaut. Hierin sind in Archivalien, Publikationen und Sammlungsinventaren erwaehnte Bernsteinkunstobjekte vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart erfasst. Neben Daten, die ein Bernsteinobjekt beschreiben, sind Informationen zu Bernsteinkunsthandwerkern und bernsteinfuehrenden Sammlungen in die Datenbank eingeflossen.


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